11/25/2013

Mo Money

What up?

Es ist bestimmt nicht nur mir aufgefallen, dass die Preise von Sneakern in letzter Zeit
unfassbar gestiegen sind.
Vom Jahr 2012 aufs Jahr 2013 sind die Preise für Jordan Retros von € 160,- auf € 170,- gestiegen. Im Jahr 2011 haben Jordan Retros noch € 140 ,- gekostet. € 30,- in 2 Jahren, gönnt euch!

Ähnliches ist mit dem Nike Air Max passiert. Mit dem Hype kam die Preiserhöhung.
Wie manche von euch wissen, habe ich ein Studium mit wirtschaftlichem Bezug hinter mir, weshalb mir das alles nicht einmal extrem unverschämt vorkommt. Die Nachfrage entscheidet letztendlich über den Preis und bei extremem Hype ist die Nachfrage nun mal höher, weshalb der Hersteller bzw. Verkäufer den Preis erhöhen kann, ohne dass der Absatz des Produktes sinkt.
Nicht verbraucher- oder kundenfreundlich, das ist aber kein Unternehmen, was wirtschaftliche Ziele verfolgt. Und Freunde, nur weil ein Unternehmen ein Art Kundenservice hat, ist deren Ziel nicht die Kundenzufriedenheit, sondern die Kundenbindung und dadurch auch die Gewinnmaximierung.
Nicht vergessen, ich rede von Unternehmen, die wirtschaftliche Ziele wie die Gewinnmaximierung und die Erweiterung des eigenen Absatzmarktes etc verfolgen. Es gibt bestimmt ehrlich kundenfreundliche Unternehmen, dann reden wir aber wahrscheinlich von einer anderen Art von Unternehmung mit einer anderen Art von Unternehmenszweck.
Der Faktor der bei Jordans oder anderen Schuhmodellen mit einer limitierten Anzahl hinzu kommt ist eben die Limitierung. Der Extreme Wunsch nach Individualität und die Tatsache dass man sich wie jemand besonderes fühlt wenn man etwas besitzt, was nur wenige andere besitzen steigern somit die Nachfrage für etwas, was es nicht oft gibt.

Jedenfalls, sind die Preise in den letzten Jahren enorm gestiegen und ich frage mich ehrlich gesagt wieso. Wieso muss ich ein Paar Schuhe, welches mich vorletztes Jahr € 140,- gekostet hat, plötzlich für € 170,- kaufen? Wieso muss ich € 30 ,- mehr ausgeben?
Liegt es an der teureren Herstellung? Ich bezweifle dass die chinesischen Fabrikarbeiter mit einem Streik gedroht haben.
Sind die Rohstoffe teurer geworden? Gut, ein Teil des Schuhs besteht aus Produkten, die aus der Verarbeitung von Erdöl bestehen, aber selbst das, berechtigt keine € 30 ,-.

Wir reden hier nicht von Paaren wie Nike Foamposites oder LeBrons, die schon in der Herstellung sehr teuer sind und das Ergebnis eines langen Prozesses zwischen Design und Forschung sind. Hinter sportspezifischen Schuhen, welche von hohem Niveau sind steckt oft sehr viel Arbeit seitens des Herstellers. Der perfekte Basketballschuh ist heutzutage sowohl stabil im Sprunggelenkbereich, gut gedämpft, soll aber auch ziemlich wenig wiegen. Der Aufwand der somit allein bei der Materialfindung erfolgt ist enorm.

Doch das ist bei Jordan Retros oder Nike Air Max keinesfalls zutreffend. Wird reden hier von Schuhen, die zum Teil vor 25 Jahren das erste Mal auf dem Markt erschienen sind, und dementsprechend ist auch die Technologie die im Schuh steckt, wenn man sie mit modernen Basketball- oder Laufschuhen vergleicht veraltet.

Ist es also lediglich der Hype, der es den großen Herstellern ermöglicht solch eine Preissteigerung ohne das Risiko von Absatzeinbrüchen zu fürchten, durch zu ziehen? Reicht es etwas zu limitieren und in ein Paar Musikvideos zu platzieren um den Wunsch nach etwas in einem zu wecken? Wobei man sagen muss, dass die Limitierung nicht einmal von Nöten ist, wenn man den explosive Verbreitung von weißen und Schwarzen Air Force 1 im letzten Jahr so bemerkt hat. Selbes gilt für Timberland Boots, welche auch an den Füßen der verschiedensten Leute zu finden sind ( außer an denen von Hipstern, die ziehen nur Roshes oder H&M 10 Euro Stoffschuhe an ).

Ich weiß es nicht Amigos und für mich ist es der Einzige nachvollziehbare Grund, wenn ich meine eigenen Beobachtungen so zusammenaddiere.

Was ich allerdings weiß ist, dass bereits jetzt viele Paare von Schuhen für viele preislich nicht zugänglich sind, was ich mehr als Schade finde.

Einen schönen Start in die Woche!

Piera



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